Du bist sicher. Tippe unten — wir begleiten dich, Atemzug für Atemzug.
Diese App funktioniert auch offline.Schau dich um. Atme langsam.
Setz dich oder lege dich hin. Schließ die Augen, wenn es hilft.
Was du fühlst, ist eine Panikattacke. Dein Nervensystem hat den Alarmmodus aktiviert, ohne dass eine echte Gefahr besteht. Es ist intensiv, aber nicht gefährlich. Tausende Menschen erleben das jeden Tag und kommen wieder zur Ruhe.
Eine Panikattacke erreicht den Höhepunkt innerhalb von 10 Minuten und klingt in 20–30 Minuten ab. Dein Körper kann diesen Hochzustand nicht lange halten — das Adrenalin baut sich ab und das parasympathische System übernimmt wieder.
Herzrasen, Atemnot, Kribbeln in den Händen, Unwirklichkeitsgefühl, Schwindel, Brustschmerz, Angst zu sterben oder verrückt zu werden — alles sind körperliche Reaktionen auf die Adrenalinwelle. Sie bedeuten NICHT, dass du einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hast.
Atme langsam — atme länger aus als ein. Erkenne: Das ist eine Panikattacke, keine Gefahr. Bleib, wo du bist: Weglaufen verstärkt die Angst. Warte. Es geht immer vorbei.
Nicht ständig den Puls prüfen. Nicht Symptome googeln. Nicht den Ort verlassen, an dem du bist (das verstärkt die Angst). Kein Kaffee, kein Alkohol zur "Beruhigung".
Wenn dies der erste Anfall ist oder Symptome auftreten, die du nicht zuordnen kannst (z. B. Schmerz im linken Arm, der nicht weggeht), ruf den Notruf 112. Bei wiederholten Attacken sprich mit deinem Hausarzt oder einer Psychotherapeutin — die Panikstörung ist sehr gut behandelbar.
Wie fühlst du dich jetzt?
Wenn es schlechter wird, ruf eine Hilfsnummer an.